Geschichte
Die Übungsfirma Charta Eichsfeldica GmbH ist am 01. September 1992 dem DEUTSCHEN ÜBUNGDFIRMEN-RING beigetreten. Sie wurde als erste von drei Übungsfirmen in den neuen Bundesländern im Rahmen des PETRA-C Projekts (Partnership in education and youthtraining) der EU im Beisein des damaligen thüringischen Kultusministers, Dieter Althaus, im Plenarsaal in Heilbad Heiligenstadt feierlich eröffnet. Herr Dr. Werner Henning, Landrat des Landkreises Eichsfeld, und Diplomhandelslehrer und Schulleiter Josef Gröger unterzeichneten die zwei Gesellschaftsverträge mit jeweils 250.000 Mark Gründungskapital. Zum weiteren Startkapital gehörten noch 500.000 Mark an Fremdkapital.

Herr Dr. Werner Henning und Josef Gröger Herr Gröger (vordergrund), Herr Berend (EU-Abgeordneter), Herr Jünemann (Hintergrud)

In der Geschichte wurde sehr gut gewirtschaftet, sodass am Ende des Jahres 2008 ein Gesamtkapital von mehr als 18.000.000 Euro in den Büchern zu verzeichnen sind.

1992 waren ca. 1000 Übungsfirmen in Deutschland und weitere 130 Firmen im Ausland dem Übungsfirmenring angeschlossen. Heute sind es mehr als 5000 Übungsfirmen weltweit, die eine noch bessere fachpraktische Ausbildung ermöglichen.

Die Übungsfirma sollte den rund 40 Schülern der Staatlichen Berufsschule Heiligenstadt (heute SBBS Eichsfeld) den realen Arbeitsablauf in einem Handelsbetrieb zeigen und so den praxisnahen Unterricht verbessern. Der erste Sitz der Firma war in Heiligenstadt im Altstädter Kirchplatz 1. Nach dem Umzug der Schule ist die Firma nun in der Goethestraße 18 in 37327 Leinefelde - Worbis.

Der Name Charta Eichsfeldica soll eine Anlehnung an Heiligenstädter Traditionen wie z. B. die Papierherstellung und dem Groß- und Einzelhandel sein. Des Weiteren soll der Name die Verbundenheit zur Region zeigen. So handelte die Firma zur Anfangszeit mit ungefähr 90 Artikeln rund um den Bürobedarf.


Geschäftsfürhung neben Dieter Althaus

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